Futterwahl Katze

Was benötigt die Katze in ihrem Futter?

 

Die Katze ist ursprünglich ein Wüstenbewohner. Sie deckt ihren Flüssigkeitsbedarf beinahe
ausschliesslich durch den Verzehr von Beutetieren. Durch den Tag hindurch braucht sie mehrere
kleine Mahlzeiten. Die Katze ist ein reiner Fleischfresser.


Trockenfutter
Um den Flüssigkeitsbedarf der Katze zu decken, müsste sie die 8-fache Menge des Trockenfutters zu
sich nehmen. Beinahe jedes Trockenfutter enthält durch den Maiskleber und Maispuffer
Kohlenhydrate. Die Katze ist nicht im stand Kohlenhydrate richtig zu verwerten wird davon dick,

übersäuert durch den Flüssigkeitsmangel und kriegt Zahnstein und später Nierenprobleme.

Das enthaltenen Proteinen in minderwertigen Trockenfutter belastet die Nieren
und hat einen negativen Einfluss auf den Stoffwechsel. Das Verhältnis sollte 90% Nass- zu 10%
Trockenfutter sein. Am besten verzichtet man komplett auf Trockenfutter.


Rohfleisch
Die Katze sollte auch Rohfleisch auf ihrem Speiseplan haben. Hühnerherzen, Hühnerhälse, Hühnerbrust,
Rinderherzen, Rindsgeschnetzletes, wer mag kann auch tiefgerfrorene Mäuse oder Kücken holen. Das Rohfleisch
hat den netten Nebeneffekt dass die Katzen richtig darauf kauen müssen und dadurch ihre Zähne
"putzen". Bei uns lernen bereits die Kleinsten zu kauen.


Kitten/Senior Futter

Eine tolle Marktidee, allerdings gibt es in der Natur weder Kitten-Mäuse noch Senior-Mäuse. Das Futter sollte in

jedem Alter hochwertig sein.



Taurin
Die Katze ist nicht in der Lage selber Taurin zu produzieren und ist deshalb auf die regelmässige
Zufuhr angewiesen. Taurin ist eine essezielle Aminosäure. Natürliche Taurinquellen sind Herz,
Muscheln und Meerestiere. Frisst die Katze kein Herz, kann als natürliche Taurinquelle
Grünlippenmuschelextrakt verwendet werden. Minderwertige Futter müssen erhitzt werden um es
haltbar zu machen. Durch das erhitzen wird das natürliche Taurin zerstört und synthetisch wieder
hinzugefügt. Künstliches Taurin wie wir ihn oft als Zusatz im Dosenfutter finden, kann von der Katze
nicht verwertet werden.


Arachidonsäure
Nebst dem Taurin braucht die Katze auch Arachidonsäure. Diese finden wir in Schweineschmalz oder
Lachsöl


Ballaststoffe
Die Katze benötigt ca 4-5% der Gesammtfuttermenge an Ballaststoffen. Das entspricht einem
Teelöffel bei einer 4Kg schweren Katze. Geraspelte Karotten oder geraspelte Zucchini decken diese
Ballaststoffe ab.


Vitamin A und Betacarotin
Die Katze ist nicht fähig Vitamin A und Betacarotin zu produzieren. Als Unterstützung kann man
Wöchentlich max. ca 150gramm Leber füttern.


Kalzium
Um den Kalziumbedarf zu decken, kann man Knochen geben, werden sie nicht gefressen, kann man
diese mit Eierschalenpulver decken.



Nierenerkrankung
Die Häufigste Todesursache bei Katzen ist das Nierenversagen. Akute Fälle gehören in die Hände
eines Tierarztes. Wenn eine Katze chronische Nierenprobleme hat, sollte als erstes das Futter so
umgestellt werden, dass es die Nieren kaum belastet. Auf Trockenfutter sollte komplett verzichtet
werden. Um das Nierengewebe aufrecht zu erhalten braucht die Katze viel Eiweiss. Füttert man jetzt
zu wenig Eiweiss, baut sich das Gewebe ab und das Imunsystem wird schwächer. Phosphor sollte
reduziert werden da der Abbau durch die Nierenisuffizienz nur beschränkt möglich ist. Die Knochen
enthalten viel Kalzium aber auch viel Phospor daher sollten diese durch Eierschalenpulver ersetzt
werden. Die Katze sollte viel trinken. Wasser ins Nassfutter zu geben ist daher sehr ratsam. Ein paar
Tropfen Milch im Wasser können auch sehr hilfreich sein. Sämtliches Organfleisch sollte reduziert
werden. Gelbes, rotes und Grünes Gemüse darf vermehrt gefüttert werden, sowie schwefelhaltige
Lebensmittel wie Leber, Fisch, Eigelb, Käse, Brokkoli, Obst. Pflanzenöle sollten gemieden werden.
Petersiliensaft und Löwenzahn sind Harntreibende Kräuter die unter das Futter vermischt werden
können.
Die meisten Tierärzte verschreiben bei dieser Diagnose immer Diätfutter (Trockenfutter). Menschen
mit der selben Diagnose stellt Niemand auf Zwieback um oder?